efficiency = success/time

Oh man, Physik schafft mich. Noch eine gute Woche Zeit zum lernen und ich bin bisher grob über nur 3 der 6 Themenbereiche gegangen. Dabei wäre es äußerst ungünstig die Klausur nicht zu bestehen. Eigentlich sag ich mir: Hey, ich bin nicht dumm, wenn ich es mir nur lang genug anschaue oder entsprechend recherschiere, werd‘ ich es irgendwann schon gut bis sehr gut verstehen. Aber leider sind mehr als 5 Stunden aufmerksamkeitstechnisch einfach nicht drin. Warum auch immer. In diesen 5h springe ich von einer Aufgabe zur nächsten, kläre die Begriffe, schreibe die Formel auf, und suche Beispiele oder alternative Erklärungen im Internet. Aber irgendwie hab‘ ich das Gefühl, dass bringt mich überhaupt nicht weiter. Es müsste so sein wie bei Diablo. Knappe 2 Stunden (nicht am Stück) gespielt, 2 sehr gute Gegenstände gefunden. Und obwohl ich mir fast sicher bin, dass niemand der dieses Blog liest, etwas damit anfangen kann, hier die screenies:

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Der Hammer, oder? ;-)

Das andalusische Mirakel

Eine Möglichkeit seinen Samstag Abend zu verbringen, ist der Gang ins Theater. Das Fremdwort dafür heißt Kultur, soweit ich weiß. Meine Schwester und ich haben den Theater-Besuch meiner Mutter zum Geburtstag geschenkt, daher dieses Stück, denn meine Mutter mag Jochen Busse ganz gerne. (Ich glaube sie hat ihn noch nie bei 7 Tage 7 Köpfe gesehen.)

Im ausverkauften Theater am Kurfürstendamm war besonders die erste Hälfte des Stückes super gelungen. In ständigem Wechsel wurde sowohl das Stück aufgeführt, als auch die Zuschauer einbezogen. So bekam ein Zuschauer einen Satz, den er ungefähr 7 mal im Stück von seinem Platz aus sagen musste. Besonders gut fand ich, wie Joch Bosse im Anfangsmonolog immer wieder Zuspätkommer und Zwischenrufe reagiert hat. Man weiß ja nicht, wieviel davon gespielt & auswendig gelernt ist, aber das ist die hohe Form des Entertainments.

Im Stück selbst geht es knapp gesagt darum, dass eine 21-Jährige, leicht naive Party-Göre und ein in seiner Ehe frustrierter Rentner zwangsweise in einem Hotelzimmer übernachten und dabei auf mysteröse Art und Weise ihre Körper tauschen. Das trägt neben den im ersten Augenblick ungewohnten Geschlechtsteilen besonders dann zur allgemeinen Verwirrung bei, als sowohl die Ehefrau des Rentners als auch der Freund der Party-Schnickse im Hotel auftauchen.

Anstatt jedoch den Körpertausch den Neuankömmlingen gegenüber offen zu legen, verhalten sich beide einfach wie vorher, nur mit anderem Körper. Es sieht schon ziemlich albern aus, wie Jochen Busse auf dem Bett hüpft und dabei den Jugend-Jargon benutzt, als wäre es seine Muttersprache. Doch auch vor dem Körpertausch zeigt er sich sportlich. So vollführt er beeindruckende Turnübungen (gegen seinen Bandscheibenvorfall) oder baumelt kopfüber von der Badewannen-Vorhangs-Stange herunter und antwortet der verdutzten Kerstin Radt, er würde dort nur abhängen. Selbige Kerstin ist übrigens ein optischer Leckerbissen; ihre erste Aktion im Stück besteht darin, sich ihrem Shirt zu entledigen, um daraufhin fast den kompletten Rest des Stückes in BH zu spielen.

Ich kann das Stück nur wärmstens weiterempfehlen, wenn ich auch die 2. Hälfte nicht ansatzweise so gelungen fand, wie die Erste. Wahrscheinlich lag es am kompliziert zu lösendem Handlungsstrang oder der deutlich zurückgegangenen Interaktion mit dem Publikum. Wortspiele, Seitenhiebe für berühmte Personen und Politik- & Gesellschaftskritik machten jedoch auch den 2. Teil interessant. Daher: Daumen Hoch, Tolles Stück!

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