sabine

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Sabine ist schon 29. Auf dem Weg vom Aldi sprach ich sie an. Sie wohnt zufällig da, wo ich auch wohne – nur in nem Seitenhaus. Ihre 1-Zimmer-Wohnung hat sie noch nicht lange. Sie ist grade erst von Magdeburg hergezogen, wo sie immer noch Journalistik studiert, aber damit so gut wie fertig ist. Zu ihrer Wohnung gehört kein Keller, aber ein Balkon und sie hat das permanente Lüftungsgeräuch im Innenhof bemerkt. Mit unserer Vermieterin hat sie keine Probleme, will aber auch lieber nichts mit ihr zu tun haben, weil sie ihr auch ein wenig unsympathisch ist. Sie wohnt mit WBS besonders hier, mag Berlin und würde gerne mal ein Hoffest organisieren, um alle Hausbewohner kennenzulernen. Schließlich ist es komisch, ständig alle Leute im Haus zu grüßen und dabei meist an Arztbesucher zu geraten.

mirijam

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Ok, das lief schonmal ziemlich gut. Volle Mensa, Platznot inklusive. Ein Tisch, ein Mädchen, 20, kurze lockige Haare, dünne Gestalt – ein bißchen wie Theresa. Eigentlich gehört sie gar nicht hierher, denn sie studiert an der UdK, um Geigenlehrerin zu werden. Das hatte sie eigentlich gar nicht vor, aber weil sie eh schon spielt, seit sie 8 ist und ihr Abi von 1,3 auch alles hergibt, warum nicht. Sie ist ja erst im 2. Semester. Sie isst einen Gemüsebürger, sie mag Fleisch in der Mensa nicht so gerne, hat aber nichts gegen meine Gewürzfikadelle. Zur Mensa geht sie nur alle 2 bis 3 Tage, kommt aus Steglitz, wo sie in einer Musiker-Einfamilienhaus-WG aus hauptsächlich Erwachsenen lebt und 2 Stunden pro Tag Geige spielt. Sie ist ziemlich nett und sympatisch, wirkt aber ziemlich schüchtern. Mal sehen, ob man sich alle 2 bis 3 Tage mal wiedersieht.

von nix kommt nix

Nach mehreren Stunden Mathe, entwickelt der Kopf merkwürdige Theorien und Ideen. Wie Mathematiker das nunmal machen, fängt man an, andere Probleme auf bereits Gelöste zurückzuführen. Also eigentlich war’s hauptsächlich Torben, der damit angefangen hat, aber die Idee ist trotzdem so cool, das ich sie zuerst verwirkliche. Er hat das Problem ja auch nicht. Er hat ja ne Freundin. Ich dagegen nicht. Warum nicht? Kein Plan. Gerade ein selbstverliebter Mensch wie ich kann sich das nicht wirklich erklären. Also, woran liegt’s? Fragen wir doch einfach mal die Frauen – nur welche? Und da geht’s los. Ich kenn ja auch kaum welche. Ein zutiefst unlustiger Zustand. Deshalb hab‘ ich beschlossen, Torbens Plan zu folgen und mehr Leute einfach anzuquatschen. Einfach so, auf’s gerade wohl. Missverständnisse, Abweisungen und das für-verrückt-gehalten-werden sind zunächst voll eingeplant. Allerdings sollte, wie beim Sport, mit der Zeit ein gewisser Trainingseffekt im Umgang mit Frauen eintreten. Hoffe ich. Und irgendwann ist vielleicht mal wer spannendes dabei. Jeden Tag ein Name, das ist das hoch angesteckte Ziel. Das wird wahrscheinlich so nicht unbedingt klappen, aber man kann es ja versuchen.

nachrichten gibt’s….

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Nur 14 Kinder wollten nicht mitschwimmen
Das Interesse an einer Freistellung vom Schwimmunterricht aus religiösen und weltanschaulichen Gründen ist in Berlin gering. Von Oktober 2005 bis April 2007 seien 14 Anträge gestellt worden, teilte Bildungssenator Jürgen Zöllner (SPD) gestern mit. Alle Anträge seien abgelehnt worden. Für eine Befreiung vom Sexualkundeunterricht seien im gleichen Zeitrum keine Anträge eingegangen (epd).

Man kann sich wegen religiösen und weltanschaulichen Gründen vom Schwimmunterricht freistellen lassen??? Und wenn das jemand macht, kann der Antrag auch noch abgelehnt werden? Na glücklicher Weise gibt‘ es solche Statistiken…

oceans 13

schöner film! nicht wirklich spannend, aber trotzdem unterhaltsam. guckt sich wie ne doku. während in den vorgängern dramatik dadurch hergestellt wurde, dass dem zuschauer erst am schluss verraten wurden, dass die überraschenden dinge alle zum plan gehörten, passiert das hier relativ zügig und durchschaubar. wie immer gibt’s coole schauspieler, schöne casino-szenarien und lustige software, technische tricks und fein ausgeklügelte pläne sowie nasenpräparate. prädikat: sehenswert… nicht so wie oprah, aber sehenswert :)

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dann bis neulich

ungerecht

Drei Studentinnen vom Blitz getroffen

MÜNCHEN. Die schweren Gewitter über Deutschland haben weitere Opfer gefordert. In München wurden am Rande eines Fussballturniers drei Studentinnen vom Blitz getroffen und schwer verletzt. Die Frauen im Alter zwischen 20 und 22 Jahren hatten am Montagabend mit anderen Zuschauern unter Kastanienbäumen Schutz vor dem Regen gesucht. Laut Polizei fuhr plötzlich ein Blitz in den Baum, an den sie sich gelehnt hatten. In Ostchina sind in den vergangen Tagen 21 Menschen durch Blitzschlag getötet worden.

voll ungerecht. jung, gebildet, fussballfans und womöglich auch noch attraktiv… der blitz trifft die falschen kinder.