2007

ok, 2 monate sind einfach zu lange zum nicht bloggen. und so nehme ich mir jetzt, nach’m training, während im fernsehen selbst der legionär die girlmore girls schlägt, die zeit, um die letzten 2 monate zusammen zu fassen und einen kleinen kleinen ausblick auf 2007 zu wagen. daher der titel, ok, ich war schon kreativer, hoffe ich zumindest, aber die alternativen waren noch schlechter.

ok, so gerne ich sagen würde, ich hätte ein langweiliges leben, um in ruhe in selbstmitleid zu versinken – die letzten 2 monate waren gar nicht langweilig. es fing mit einer bahnfahrt an, die mit mehr als nur einer handynummer endete. unbegründeter neid ist natürlich wie immer fehl am platz, denn „mehr“ ist wie so oft relativ und vor allen dingen auf meine überzogenen erwartungen bezogen. die werden sich 2007 übrigens nicht ändern, da ich mich nach wie vor nicht wirklich aufgegeben habe. interessant ist aber, wie man sich 2 wochen auf jemanden versteifen kann und kurz darauf jemanden im temporären übermut auf ganz untypische art und weise kennenlernt, der um längen besser ist. und plötzlich fällt auf, wie selten es vorkommt, dass man jemanden trifft, mit dem man sich völlig ungezwungen und nett unterhalten kann. und das auch noch lange. aber bevor auch hier falsche gerüchte über mein gefühlsleben auftreten, wie alle sympatischen, wunderschönen frauen ist auch sie zumindest inoffiziell vergeben. wobei das auch nicht abwertend klingen soll, denn nette leute zu kennen ist nie verkehrt. und wie war das doch gleich? nicht suchen, finden lassen? haha

ich nehme diese klitzekleine erfolgsgeschichte auf jeden fall als anreiz, mehr auf leute zuzugehen, auch wenn ich mit der taktik heute gleich ganz schön im regen bzw. im zigarettennebel stand. aber hey, egal. das wird sich hoffentlich ändern. eins wird sich aber auf jeden fall nicht ändern. der ständige ärger in der wg. ob nun einfach nicht geputzt wird wie’s sein soll, ob an freien tagen morgens sämmtliche türen ins schloss knallen, ob die telefone verbunkert sind oder ob … ach, ich hab schon wieder vergessen, was mich noch alles nervt, aber was soll man machen. so unerträglich kann’s nicht sein, denn am ende 2007 haben wir schon 2 jahre hinter uns. hinter mir hab ich dann auch ein jahr sport. ich hoffe, ich halte es so konsequent wie die letzten 2 monate durch. dass ich 2007 zum ersten mal in eine nachprüfung in meiner bildungs-karriere muss, wird mich nicht zurückwerfen, statt dessen hab‘ ich 2007 3/4 meine vordiploms in der tasche, dank konsequenter lernleistung und planungsgenauigkeit. auf der anderen seite wird mein privatleben spontaner. nachts in schlangen stehen wird öfter vorkommen, weil man seine lieblingsbands ja mehr denn je auf der tour unterstützen muss, statt durch cd-kauf.
was sonst noch so 2007 passiert steht bestimmt alles mehr oder weniger detailreich hier, wenn nicht grad, so wie jetzt, hunger, müdigkeit & akkulaufzeiten die berichterstattung bremsen. dann vielleicht auch wieder mit besseren titeln ;-)

Gib nicht auf..

..Du bist gleich da
Dann vergisst du das was vorher war
Du bist gleich da
Du bist gleich da
Am ort wo vor dir keiner war
Halte durch
Du bist ganz nah
Und dann vergisst du das was vorher war
Und nichts hält dich auf
Nichts bringt dich zum stehen
Denn du bist hier, bis ans ende zu gehen
Kein weg ist zu lang
Kein weg ist zu weit
Denn du glaubst an jeden schritt
Weil du weißt
Irgendwann schließt sich der kreis
Irgendwann schließt sich der kreis
Halte durch
Bleib jetzt nicht stehen
Das ziel ist dort im Nebel schon zu sehen
Kannst du es sehen?
Kannst du es sehen?
Das ende ist kaum noch zu verfehlen
Nichts hält uns auf
Nichts bringt uns zum steh’n
Denn wir sind hier, um bis ans ende zu gehen
Kein weg ist zu lang
Kein weg ist zu weit
Denn ich glaub auf jeden schritt
Denn ich weiß,
Irgendwann schließt sich der kreis
Irgendwann schließt sich der kreis

just one more shift

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… trete ich im richtigen Moment an und überhole eine 4er-Kette weiblicher Mid-40er, welche halbwechs professionell den ganzen S-Bahn Aufgang blockt und sich dabei nahezu synkron eine Zigarette ansteck, noch bevor sie die erste Wolke Dunst auf die Folgenden mit einem Man-endlich-wieder-rauchen-tut-das-gut-Blick ablassen kann. Rauschen stinkt. Innendekoration fertig.

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nostalgic day

Kennst Du das, wenn Du einen Gedanken an eine Sache hast, den Du nicht denken willst, weil er nicht gut für Dich ist? Dieser Gedanke ist immer da und schlummert im Unterbewustsein, nur um irgendwann ein Hintertürchen in den bewussten Sinn zu finden. Dann ist er wieder da und verlässt Dich einfach nicht. Man hat ihn im Kopf, man denkt ihn, man führt ihn fort. Mir ging es heute so mit einer Erinnerung. Franzi hatte immer an kalten Tagen die Eigenschaft, ihre kalten Hände an meine Hüften zu legen. Egal wie viel ich drüber hatte, irgendwie ist sie immer ran gekommen und hat es genossen, wenn ich vor Kälte zusammengezuckt bin. Ich weiß nicht, warum der Gedanke im Nachhinein positiv besetzt ist. Jedenfalls war der Gedanke da und ich hab‘ ihn nicht wegbekommen. Meine beiden Mit-Aushilfen Uwe (42) und Frank (39), ihres Zeichens Stimmungskanone, unentdeckte Entertainer und gesprächige Gesellen in einem, konnten mich mit ihrem Schweigen auch nicht ablenken. Und so ging der Gedanke weiter. Die nächste Erinnerung kam. Die Kette endete irgendwann in dem gedanklichen Anblickvon Franzi mit offenen Haaren in ihrem Rosa Schlafkleid *missing feeling expression here*. Als ich dann anfing, sie in Schaufensterpuppen wiederzuerkennen, musste ich zunächst wieder an Rainers Worte mit der mangelnden Ernährung denken, aber daran lag’s wohl nicht. Immerhin war ich nicht der Einzige, der in Erinnerungen schwebte. In mehreren „kurzen“ Pausen schwärmten Micha und Günnie (die Stammhausmeister) von gemeinsamen Ausflügen, Frauengeschichten und vor allen unzähligen Saufgelagen. Doch auch das konnte mich nicht wirklich ablenken. Eigentlich dürfte ich sowas gar nicht denken. Ich bin schließlich, laut Studivz, längst vergeben. Aber gerade als ich meine zunehmenden Nostalgie-Probleme mit Franzis Studivz-Anmeldung in Verbindung bringen wollte, kam endlich die Rettung in Form einer Katastrophe. Beim Vorbereiten der Girlanden hat das Deko-Team geschlammt und nahe zu sämmtliche Beschriftungen falsch geschrieben. Um 2 Uhr haben wir also angefangen, die Hälfte unserer bis dahin verrichteter Arbeit nochmal durcheinander zu werfen. Girlanden wieder ab, umordnen, neu aufhängen. Hätte nur noch Putzen zwischendurch gefehlt.

Aber etwas Gutes hat der Schlafmangel: Er macht so unheimlich gelassen! All solche Sachen stressen so gut wie gar nicht. Ich war ja fast sogar froh über die Ablenkung und konnte mich an wüsten Beschimpfungen den nicht anwesendem Deko-Team gegenüber erfreuen. Ich hoffe diese Gelassenheit weitet sich auch auf andere Bereiche meines Lebens aus und hält noch ein bißchen an. Wenn Franzis Hochbett (und spätestens hier sollte der mich-nicht-besonders-gut-kennende-Leser deutlich verwirrt sein) morgen gebaut wird und ich eigentlich noch schlafen wollte… z.B.

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