Kurztripp ins Glück

Meine Tour durch’s Hochwasser nach München hatte veranstaltungstechnisch einen eindeutigen Höhepunkt: Den Kletterwald am Chiemsee. Sieben unterschiedlichen Kletterrouten führen durch die idylische Natur. Die Pakours sind je nach Schwierigkeit mit bis zu fünf Bäumen gekennzeichnet. In den drei Stunden, die wir da waren, schafft man bequem alle Parkours – vorausgesetzt natürlich, man wird nicht ständig durch andere Leute blockiert.

Franzi beginnt den zweitschwersten Pakour... Sonne satt, selbst im Wald Die Aussicht vom Panoramapakour

Besonders schön waren zwei Pakours: Der Panorama und der Tandempakour. Der Panormapakour zeichnete sich durch extreme Höhe aus. Von einer Plattform aus konnte man durch eine Lücke in den Baumkronen weit über den Chiemsee blicken. der Partnerpakour dagegen war so ausgelegt, dass nicht wie sonst hintereinander, sondern parallel geklettert werden konnte und teilweise musste. Am Herausfordernsten ware dabei der Abschnitt, den beide Teilnehmer auf je einem Drahtseil überqueren müssen. Balancieren können sie dabei mit einem Holzstab…. einer für beide.
 
Ich geb’s ja ungern zu, aber ein bißchen anstrengend war’s ja schon. Vielleicht war’s ganz gut so, dass der schwerste Pakour, den ich mir für das Ende aufgehoben habe, nur aus dem Sprung von einer Plattform bestand. Um so schöner war es aber, nach bestandener Mutprobe die Beine in den Chiemsee zu halten und noch ein paar Minuten zu verschnaufen.

Franzis Blick über den Chiemsee Blick über den Chiemsee

Neben Weißwurstfrühstück war der kulinarische Höhepunkt die selbstgemacht Cupcake-Schafherde. Auch wenn Erdnusbutter die in München schwierig zu beschaffene Marshmallow-Creme ersetzen musste, entstanden köstliche kleine Individuen. Bei soviel erlebtem stellt sich insgesamt die Frage: Warum hat das Wochenende nur zwei Tage?

Unsere eigene kleine Schafherde

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