Praktikum – 5. Tag

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Eine Woche feilen findet ihr spektakuläres Ende beim Feilen von 45-gratigen Phasen.
Spruch des Tages:
Freitag ab Eins, macht jeder Seins, aber ab Zehne – soll’s auch schon geh’n.

Praktikum – 1. Tag

Tun‘ wir einfach mal so, als wäre in letzter Zeit – schon gar nicht in den letzten drei Wochen – irgendwas einschneidenes in meinem Leben passiert und steigen wir direkt jetzt, beim ersten Praktikumstag ein :)

Ich hab‘ einen schönen Platz mit tollen Arbeitsbedingungen abbekommen. Die Fraunhofergesellschaft Berlin wird mich grob in die Geheimnisse der Metallbearbeitung einweihen. Der erste Tag hatte aber erstmal nur zur Hälfte was mit Metall zu tun. Erst einmal waren die ganzen organisatorischen Sachen wichtig, wie z.B. Schlüssel (eigentlich eher Chip), Arbeits(sicherheits)schuhe (, die ich von der Firma geschenkt bekommen habe) und Unterschriften… vor allem Unterschriften. Als das erledigt brach war schon fast Zeit für meine variable, einstündige Mittagspause. Die einzige Aufgabe für den Tag (und mit Sicherheit auch für morgen) war, eine grade Fläche in eine runde, massive Strahlscheibe zu feilen. Die Scheibe haben wir vorher von einem massiven Rohr abgesägt. Ein Meter dieser Rolle wiegt übrigens gefühlte 50 Kilo. Tja und dann bleibt eigentlich nur festzustellen: Feilen ist eine mühsame, anstrengende Arbeit!

Leute die Rauchen sind übrigens scheiße. Erst recht auf Bahnhöfen oder Brücken, die so eng sind, dass man dem Qualm nicht ausweichen kann. Voll ekelig. Irgendwann nehm‘ ich mir so’ne Partytröte mit (wie in der Anti-Raucher-Werbung) und tröte den Leuten damit ins Gesicht. Auf die Reaktion bin ich gespannt.

???

text unter einer spammail, die für uhrenimitationen wirbt:

Wie wir sehen werden, gibt es verschiedene Arten von Objekten. Im Osten drängten
sich kleine Felder mit schiefen Hütten, die ein paar Kolonenbauern ermöglichten,
ihr eigenes Brot zu essen. Der Hausmeier stieß uns durch das Tor. „Wir sind zu
Hause“, sagte er. Das waren die ersten Worte, die er direkt an uns richtete,
nachdem er uns in seine Obhut genommen hatte.
Die Luft war kalt, voll von Staub und fremden Gerüchen. „Du bist kräftig“, sagte
der Hausmeier zu meinem Bruder, „ich denke, dass du zupacken kannst. Untersuche
ich dagegen radikal, so stoße ich auf das dialektische Bewegungsverhältnis: ein
Mensch in seinem Keller wird von einer Bombe getroffen und entkommt ihr um
Haaresbreite. nusscoco nobenni888bennip.demo Man muß versuchen, sich darüber zu
verständigen, daß die konzentriertere Bewegungsform der Bombe, ihre
Beschleunigung nicht allein durch die Anziehungskraft von 1 g bestimmt ist.
In ihr steckt eine industrialisierte, durch hohe Konzentration von Arbeitskraft
hergestellte gesellschaftliche Beschleunigung. Wagen polterten, Kinder liefen
schreiend umher, Pferdehufe klapperten, und dazwischen stoben die Hühner
auseinander. Wenn ich aber eine Beziehung nicht beschreiben kann, die derart
tief eingreift, was haben dann die übrigen Erklärungen für einen Gebrauchswert.
dadurch bestimmt ist, daß der Rhein dort einen Bogen beschreibt und der Main in
ihn mündet. Eine Nebensache ist erklärt, die Hauptsache nicht.
An sich treten einander Menschen und menschliche Geschichten gegenüber, einmal
aber im Aggregatzustand eines Zerstörungsmittels, andererseits in der Gestalt
eines Menschen, der nicht zerstört sein möchte. Das, was unten zerschlagen wird,
ist ebenfalls Arbeitskraft.
In den Flugzeugen und Bomben ist mehr tote Arbeit, also mehr Anteil von
Lebensläufen enthalten, als an Anteilen toter und lebendiger Arbeit im Keller
sitzen. Dahinter aber drohte endlos der Wald. Der Hausmeier stieß uns durch das
Tor. „Wir sind zu Hause“, sagte er. Im Osten drängten sich kleine Felder mit
schiefen Hütten, die ein paar Kolonenbauern ermöglichten, ihr eigenes Brot zu
essen. Dort hielten sich die Sachsen verborgen. Das waren die ersten Worte, die
er direkt an uns richtete, nachdem er uns in seine Obhut genommen hatte.
Eine Welle lärmender Geschäftigkeit rollte über uns hinweg. Dahinter aber drohte
endlos der Wald. Wagen polterten, Kinder liefen schreiend umher, Pferdehufe
klapperten, und dazwischen stoben die Hühner auseinander.
Irgendwo wurden scharfe Befehle gerufen, und in einem offenen Verschlag hämmerte
der Schmied ohrenbetäubend auf das Eisen. Er besaß nichts anderes, sonst hätte
er mir das kratzige Ding schon längst vererbt.
„Du bist kräftig“, sagte der Hausmeier zu meinem Bruder, „ich denke, dass du
zupacken kannst. Im Osten drängten sich kleine Felder mit schiefen Hütten, die
ein paar Kolonenbauern ermöglichten, ihr eigenes Brot zu essen. Dahinter aber
drohte endlos der Wald. Das waren die ersten Worte, die er direkt an uns
richtete, nachdem er uns in seine Obhut genommen hatte. Wagen polterten, Kinder
liefen schreiend umher, Pferdehufe klapperten, und dazwischen stoben die Hühner
auseinander.
Irgendwo wurden scharfe Befehle gerufen, und in einem offenen Verschlag hämmerte
der Schmied ohrenbetäubend auf das Eisen. Seine Tunika war mürbe und die Säume
aufgerissen, der Stoff bedeckte nicht einmal seine Knie.
dadurch bestimmt ist, daß der Rhein dort einen Bogen beschreibt und der Main in
ihn mündet. An sich treten einander Menschen und menschliche Geschichten
gegenüber, einmal aber im Aggregatzustand eines Zerstörungsmittels, andererseits
in der Gestalt eines Menschen, der nicht zerstört sein möchte. In den Flugzeugen
und Bomben ist mehr tote Arbeit, also mehr Anteil von Lebensläufen enthalten,
als an Anteilen toter und lebendiger Arbeit im Keller sitzen. Selbst wenn du gar
nicht in der Nähe warst, die Schuld bekommst du doch. Stroh gab es nicht für
uns, also streckte ich mich auf dem nackten Boden aus, schob mir mein Bündel
unter den Kopf und begnügte mich mit einem Zipfel von Eigils Decke. Unterhalb
dieser straffen Organisation bleibt Raum dafür, daß sich die zahlreichen
Berufstätigen zwischen 18 und 2 1 Uhr ihre ein, zwei Stunden Freizeit anpassen.
Wenn wir einmal ein sicheres Verständnis des Dharmas gewonnen und Vertrauen in
seine Verläßlichkeit haben, sind wir bereit, Meditation zu praktizieren.
Wir befassen uns solange mit der analytischen Meditation, bis das spezielle
Objekt, das wir suchen, deutlich unserem Geist erscheint oder bis der besondere
Geisteszustand entsteht, den wir erzeugen wollen. Es ist, wie wenn wir mit einem
Blasebalg ein Feuer anfachen: Irgendwann ist das Feuer stark genug, und wir
können den Blasebalg weglegen und das Feuer brennen lassen. Analytische
Meditation führt dazu, daß das Objekt unserem Geist klar oder eindeutig
erscheint, und verweilende Meditation macht unseren Geist mehr und mehr mit dem
Objekt vertraut, so daß sich schließlich der Geist und sein Objekt vermischen.
Das bedeutet nicht, daß von nun an Mitgefühl das einzige Objekt unseres Geistes
ist, sondern daß Mitgefühl untrennbar von unserem Geist geworden ist, und so
wird unser Geist in allen unseren Gedanken und Handlungen niemals ohne Mitgefühl
sein. Unsere Bemühungen sollten entspannt und stetig sein, und wenn wir müde
werden, sollten wir uns ausruhen.