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eigentlich zutiefst inkonsequent von mir, dass unter entertainment einzuordnen…

darf galileo eigentlich alle mtv-sendungen kopieren?? erst der ultra schlechte und total langweilige braniac abklatsch und heute pimp my ride für anspruchslose? denkt da auch mal einmal jemand an die kinder??

zitate

Berliner Zeitung, Montag 23. Oktober

Seite 32

Unter der Überschrift „Handeln, nicht tanzen“ findet man die unter-Überschrift „Überraschend spaßfreier Lesben-Politrock aus San Francisco: Erasa Errata spielten im Festsaal Kreuzberg“

So muss ein Artikel anfangen, damit er von mir komplett ignoriert wird :-) Na ja, aber die geniale Einleitung ist ’n Blogeintrag wert. Wer ihn trotzdem lesen möchte:

HIER!

Worlds of Warcraft – Fazit

So war das ja eigentlich gar nicht geplant. Ich hatte mir am Anfang überlegt, einen täglichen Erlebnisbericht zu schreiben, möglicherweise sogar in Rollenspielform. Aber daraus ist nichts geworden. Und wer ist Schuld daran? Das Spiel selbst! Vom ersten Augenblick an, nimmt es einen Gefangen, saugt freie Zeit ab und beschäftigt den Geist noch weiter, selbst wenn der PC nicht mehr mit Strom versorgt wird. Der ausgedehnte Bericht bleibt also aus; es folgt, da die 10 Tage nun um sind, ein Abschlusskurzresumee in 4 Punkten.

Die Technik

… ist gelungen. Gute Grundvoraussetzungen hat mein PC zwar geschaffen, trotzdem war ich mir nicht sicher, ob es gut und vor allem flüssig laufen würde. Es lief perfekt soweit, selbst die Ladezeiten hielten sich in Grenzen. Ich gebe zu, ich habe nicht ein einziges Mal auch nur versucht, an der Grafik was zu ändern, denn ich war so schon beeindruckt genug. Models und Characktäre sind genauso flüssig und liebevoll animiert, wie die Landschaft. Einzeln betrachtet (siehe Screenshots) wirken Blätter und Gräser zwar recht kantig und hingeklatscht, doch in der Bewegung wirkt alles stimmig und bietet eine atmosphärische Kulisse.

Die Welt

…ist einfach nur riesig. Ich hab‘ keinen Plan, wie viel Prozent ich in 10 Tagen gesehen hab, aber ich würd auf irgendwas unter 3 (drei) Prozent tippen. Natürlich resultieren aus der großen Welt manchmal ungehäure Laufwege, aber wenn man einmal herausgefunden hat, wie man mit Greifen fliegen kann, dann wird das zurücklegen großer Entfernungen zum Kinderspiel. Ich würde dieser unheimlich kreativen Welt auch Abwechslungsreichtum unterstellen, allerdings sind 2 nahezu komplett erkundete Gebiete (Westfall & der Wald von Elwynn) mit jeweils Grasland und Steppe dafür noch kein wirkliches Indiz.

Die Möglichkeiten

… sind vielfältig. Von der Auswahl des Charackters über die Ergreifung von Berufen, das Züchten von Haustieren, das Lernen von Skills, die Art der Erfahrungssammlung, den unzähligen, abermillionen von Quests bis hin zum Geld verdienen, Items sammeln & Handeln oder Welten-sight-seeing… Es ist einfach alles drin. Unglaublich!

Die Community

… ist das dicke Plus von WoW! Durch Zufall startete ich meinen Charackter auf einem Server, der erst weniger Stunden alt war. Das führte dazu, das die erste Gebiete prall mit Spielern gefüllt waren, die, unabhängig von ihrer Erfahrung in WoW, ebenfalls grade einen neuen Charackter zu Spielen begannen. Während es in den ersten Quests dadurch zu massiven Behinderungen untereinander kam, stellte es sich im späteren Spielverlauf als dicker Bonus heraus, denn es waren immer Leute zum Fragen stellen oder gemeinsam Questen dabei. Während man im kiddy-verseuchten Warcraft3TFT-Battle.net eigentlich pausen-, sowie grundlos als Noob beschimpft wird und durchaus mal Tips a la „Drück mal Alt und F4, is’n cheat“ bekommt, ist die WoW-Community wie ich sie kennengelernt habe, das komplette Gegenteil. In den 10 Tagen, in denen ich mich sehr oft gezwungen sah, mit anderen Leuten zu interagieren, war das schlimmste Statement, das ich bekam, eine knappe Ablehnung zu einer Questbeteiligung. Die meisten Leute waren sehr hilfsbereit, offen für Partys und kompetent bei der Fragenbeantworten/Problemlösung. Sehr postiv fand ich auch, dass wann immer man jemanden ansprach, der nicht offensichtlich afk war, man auch ausnamslos eine Antwort bekam. Vorbildlichst. Ebenso: Spieler sprechen positive Zaubersprüche ungefragt auf vorbeigehende Personen aus.

Tja, und so endet es. Die 10 Tage sind um. Und auch wenn ich mir doch überlegt habe, das Spiel möglicher Weise zu kaufen… es ist doch nichts für mich. Der permanente Geld- und Zeitverlust sind für mich bei allen Vorteilen an und beindruckenden Dingen in WoW überwiegende Argumente.

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Thx to natalie, selem, macha aka ralph (mit ph), Mandy, Mush, Utherian, Talira, Chichi, Locy, Noka (shake it!) & Rage

Worlds of Warcraft – Setup

wow.jpg

So sieht der Startbildschirm aus – zumindest wenn die DVD im Laufwerk lesbar ist. Bei mir ist sie das leider aus irgendwelchen Gründen nicht gewesen. Deshalb musste ich das DVD-Laufwerk vom Laptop nehmen und das Spiel über’s wlan installieren. Dauert natürlich bei 8 Gigabyte Intallationsvolumen ne ganze Weile. Um genau zu sein, 2 Stunden und 10 Minuten. Aber gut Ding will Weile haben. Das hat sich wahrscheinlich auch Blizzard gedacht und schickt mich nach dem Starten des Spieles erstmal durch einen Marathon an Registrierungs- und Lizenzmüll. Zuerst muss man 3 Erklärungen nacheinander komplett runterscro… äh durchlesen, bevor man sie aktzeptieren kann. Hat man die drei Klicks gemacht, begint das patchen. 458 MB ist der erste Patch groß. Erfreulicherweise funktionieren die Server gut und der download ist nach 11 Minuten fertig. Leider tauchen nach der Installation des Patches wieder die 3 Lizenzvereinbahrugn auf, die erneut bestätigt werden wollen. Es bleibt nicht bei einem Patch. Das nächste ist zwar nur gute 5 MB groß, sorgt aber auch erneut dafür, dass die längst totgeglaubten Lizenzvereinbahrungen wiederauferstehen. Aber dann ist es schon so weit. Ich bin drin. Nach Auswahl eines Spielservers (Realm) und dem dortigen Charakter erstellen lande ich dann endlich in bewegter Umgebung.