Sonntagskino

Nahezu jeden Sonntag treffe ich mich mit einem kleinen Kreis an Freunden, um auf Rainers Beamer Filme nachzuholen, die man entweder im Kino verpasst oder bewusst dort ignoriert hat. Großes Hollywood-Kino, verrückter Independet-Film oder der hinterletzte B-Movie-Streifen: beim Sonntagskino ist alles erlaubt, wovon man die Anderen überzeugen kann. Da wir allerdings meist relativ schnell vergessen, was wir gesehen haben, uns aber schon öfter mal danach fragen, gibt es dieses Jahr eine Art Protokoll.

KW 16 Mo, 21.04.2014
KW 15 13.04.2014
KW 14 06.04.2014
KW 13 30.03.2014
KW 12 23.03.2014
KW 11 16.03.2014
KW 10 09.03.2014
KW 9 02.03.2014
KW 8 23.02.2014
KW 7 16.02.2014
KW 6 09.02.2014
KW 5 02.02.2014
KW 4 27.01.2014
KW 3 19.01.2014
KW 2 12.01.2014
KW 1 05.01.2014

Winterurlaub

Vom 28.03. bis 07.03. waren fünf Freunde gemeinsam unterwegs, um die Skigebiete Kappl und Ischgl auf ihre Schneetauglichkeit im März zu testen. Für mich war es das erste Mal überhaupt auf Ski und auch das erste Mal, dass ich städtisches Flachlandkind die Berge bewusst besteige.

Micha Reini Benni Rainer Georg
Micha Reini Benni Rainer Georg

Morgens um 3 Uhr ging es in einem gemieteten Z3 Richtung Östereich. Die 9 Stunden Fahrt brachten wir ohne große Probleme hinter uns und auch das Ski- und Schlüsselabholen am Urlaubsort See klappte ausgezeichnet. Im Skigebiete Kappl verbrachten wir dann einige Stunden, ich hauptsächlich auf den Anfängerbergenhügeln, bis die anderen zwei Nicht-Berliner dazustießen. Obwohl ich relativ schnell einen sicheren Stand auf den Ski hatte und nur beim Kurvenfahren ziemlich sicher im Schnee landete, wurde die erste Talabfahrt zur Tortur. Im Prinzip habe ich mich alle zwei Meter hingepackt und die ersten Abschnitte mehr rutschend als Skifahrend hinter mich gebracht. Bei der Bergwacht muss das soviel Mitleid erregt haben, dass mir ein freundlicher Einheimischer anbot, mich auf dem Schneemobil die restlichen Abschnitte nach unten mitzunehmen. Ich nahm dankend an.

Erster Tag in Ischgl Erster Tag in Ischgl

Sicherlich auch durch die lange Autofahrt, in erster Linie aber durch die vielen Stürze, war ich am Abend und am darauffolgenden Tag extrem fertig, erschöpft und verspannt. Eine ungünstige Ausgangslage für einen Winterurlaub mit 3,5 Skifanatikern, die unbedingt die maximale Skizeit von 9 bis 16 Uhr ausnutzen wollten. Es fiel mir jedoch nicht schwer, mich bei den großartigen Wetter- und Schneebedingungen tagtäglich neu zum Skifahren zu motivieren. Und mit der Zeit wurde es auch besser. Nach dem zweiten Tag war ich in der Lage, die einfachen Strecken ohne Stürze zuende zu fahren und verstand nun auch, warum Skifahren auch ohne Stürze ziemlich anstrengend sein kann. Gut, dass wir immer gegen 13 Uhr eine Mittagspause eingelegt haben. Dazu trafen wir uns, da wir meist in zwei Gruppen unterwegs waren, in einer Skihütte und verspeisten dort die mitgebrachten Brötchen oder aßen richtig Mittag.

Dritter Tag in Ischgl Dritter Tag in Ischgl

Ab dem dritten Tag fuhr ich auch todesmutig die Abfahrten mit, wobei man hier tatsächlich von fahren sprechen konnte – auch wenn es meist von lautem Fluchen begleitet wurde. Einen unschönen Beigeschmack hinterließ Michas Verletzung auf den letzten Metern der letzten Abfahrt, aber alles in allem war es ein super Urlaub. Reini hatte alles perfekt organisiert und trotz vier hauptsächlich pupender Jungs und der Erschöpfung zum Opfer gefallenden Apres-Ski-Ausflüge war ich rundum zufrieden. Geflashed von Landschaft, Aussicht, sechs Tage intensivem Sportprogramm, der wunderbaren Begleitung und der tollen Unterkunft kann ich nur sagen: hoffentlich im nächsten Jahr wieder.

Winterurlaub - Gipfelkreuz Winterurlaub - Ausblick Winterurlaub - Ausblick
Winterurlaub - Benni Winterurlaub - Gruppenfoto (am Tag als Rainer krank war) Winterurlaub - Ausblick vor der letzten Talabfahrt
© Pictures by ReS.

Küche – Feinarbeiten

Die Baustelle Küche wird es wohl noch eine Weile geben, aber ein bißchen Fortschritte macht sie auch. So ist jetzt zum Beispiel endlich die Beleuchtung der Küche fertig geworden. Als teilweise Lichttechniker fasziniert mich Beleuchtung besonders. Ich finde, damit wirkt, was auch immer man beleuchtet, gleich ganz anders. In der Küche ist es aber nicht nur Stimmung, sondern auch unheimlich praktisch, auf der Arbeitsfläche etwas zu sehen. Vorher gab‘ es ja keine Arbeitsplatte, lediglich die Waschmachine. Und keine Schränke, an denen man Leuten hätte anbringen anbringen können. Das Licht der Halogenlampen ist hell genug um an der Küchenzeile gut Kochen zu können, aber auch nicht zu aufdringlich, so dass man es an gemütlichen Abenden in der Küche nebenher leuchten lassen kann.

Beleuchtung der Küchenzeile Abschlussleiste der Arbeitsplatte

Außerdem habe ich im Baumarkt eine zur Arbeitsplatte passende Abschlussleiste gefunden. Es ist erstaunlich, wie sehr die kleine Detailveränderung sich auf das Wertigkeitsgefühl der Küche auswirklt. Wenn man das erste Mal draufguckt, fällt sofort auf, dass etwas anders ist. Man weiß aber nicht was. Unaufdringlich, aber es rundet die Sache ab.