Ein Tag am Meer


Wiebke hat mal bei Facebook geschrieben, sie liebt es, jung und spontan zu sein. Das tue ich auch. Es ist wirklich toll, dass die Wochenenden nicht zugepflastert sind mit Fussballspielen und ich bedenkenlos sagen kann: ja ich hab Zeit. So auch, als mich Micha in den Plan einweihte, für eine Nacht auf Rügen zu kampieren. Es ist erfrischend einfach, zu allem ja zu sagen, wenn man Zeit und kaum anderen Verpflichtungen hat. Und so gings im vollbesetzten Auto Samstag Nachmittag los – mit etwas Verzögerung, weil Bort vermutlich noch auf der Suche nach Namenschildern war. Der Rest lässt sich eigentlich nur ganz nüchtern in Worte fassen, denn die Leichtigkeit und Freiheit dieser 24 Stunden bekommt man vermutlich sowieso niemals so ausgedrückt wie es war: Grillen am Meer inklusive Sonnenuntergang, eine Nacht im Zelt und den darauf folgenden Tag komplett am und im Meer bzw. am Strand beim Beachvolleyball. Der erste Abend war wegen dem Wind (Stirb, Genitiv, Stirb!) Dank des Windes relativ kühl und in der Nacht hat es sogar geregnet. Das war allerdings weder für uns noch die Zelte ein Problem. Im Gegenteil: mancher brauchte ja nachts noch mehr Wasser auf der Haut, das ja im Bodden direkt vorhanden war. Nicht geplant war allerdings der heftige Sonnenbrand vom Sonntag. Auch wenn er als Mückenstickablenkung hervoragend funktioniert hat, kann ich die Taktik nicht weiterempfehlen. Ein Wunder bleibt, dass der Fahrer auf der Rückfahrt nicht eingeschlafen ist. Es war so unglaublich entspannt: Sand an den Füßen, Meersalz auf der Haut und gelassene Musik, ein toller Ausklang!

Forever!?

Ach Duke. Du warst so ein guter running Gag, aber jetzt hast Du alles kaput gemacht. Alle Witze über Dich sind hinfällig, seit Deine Werbung überall in der Stadt hängt. Ich meine, Dein Abenteuer ist ja nicht schlecht. Es ist immer was los: Es gibt jede Menge Fahrzeuge, es wird geiced, geschrumpft, Du wirst das Schwein schon töten, wenn ihm auch quickt. Aber ein paar zugegeben ziemlich gute Ideen auf ungefähr 10 Stunden Spielspaß verteilt sind einfach nicht genug für 13 Jahre Wartezeit. Zumal Du nicht besonders herausgefordert wirst, außer wenn es darum geht, Deinem Spiegelbild coole Sprüche zuzuwerfen. Das kannst Du auf jeden Fall immer noch ziemlich gut. Vielleicht war man früher, pupatär, einfach von der 3. Dimension und ihrer Ausfüllung mehr begeistert, aber ohne die Erinnerung daran, würde Dein neues Abenteuer vermutlich gar nicht funktionieren. Ich hatte mir mehr erhofft, lass das mal lieber mit der Präsidentschaft…

Lieber Dates als Updates

Der letzte Blogeintrag ist schon wieder eine ganze Weile her. Jetzt sitze ich hier und überlege, was die letzten Tage so passiert ist, weil mich irgendwie das Gefühl beschleicht, ich hätte die Tage nur vor’m PC verbracht und meine Studienarbeit vorangeschubst oder zumindest verhindert, dass sie rückwärts rollt. Aber glücklicher Weise merke ich grade, dass das nicht stimmt. Zum Einen war ich nämlich echt fleißig beim Sport, und das bei dem Wetter. Und gerade weil es mir wieder so viel Spaß macht und ich dank kurzer Wege und anderen, unglücklicheren Entwicklungen mehr Zeit dafür habe, werde ich mich wieder im Fitnessstudio anmelden. Außerdem habe ich, besonders im sportlichen Zusammenhang meine Leidenschaft für’s Kochen entdeckt. Los ging’s in einer fremden Küche, aber inzwischen wird auch die Heimische öfter mal eingespannt. Wenn nur der Abwasch nicht wäre… Außerdem hatte ich wieder jede Menge Gelegenheit, Bäume von unten zu fotografieren, kann dabei trotzdem mit der neuen, kostenlosen Trillian-App auf meinem iPhone daueronline sein und und wenn das nicht reicht noch twittern. Wobei ich auf Vogelgezwitcher momentan überhaupt nicht stehe. Jeden Morgen um 5 sitzt so ein unangenehmer Schreihals auf dem Baum vor meinem Fenster, der mich unschön aus den Träumen reißt, wenn ich nicht selbst schon wach bin. Vermutlich werde ich demnächst anfangen, wie Franzi mit Oropacks zu schlafen. Nur wie hört man dann den Wecker?
 

zeitlos

Traurig sein, macht keinen Sinn,
die Sonne scheint auch weiterhin.
In letzter Zeit bekomme ich viel von den ersten Sonnenstrahlen des Tages mit. Ungefähr um halb 5 fängt es an, hell zu werden. Es fühlt sich unwirklich an, zu dieser Zeit wach zu sein: Entweder weil man längst im Bett hätte sein sollen oder weil es noch lange nicht Zeit ist, es zu verlassen. Ich wüsste gerne, warum ich in letzter Zeit so früh wach werde. Es ist kein Hunger, kein Durst, ich hab noch nicht mal schlecht geträumt… Früher war ich der totale Langschläfer, aber jetzt:
Ich bin einfach wach.

3 Dinge vor dem Herr(e)n(tag)

Für dieses musste ich mir entspechendes Werkzeug leihen. Da ich das Werkzeug noch nicht wieder zurückgebracht hatte und es mich hier mit traurigem Bohrkopfaugen ansah, kam nochmal der Heimwerker in mir durch und befestigte das Tor zur Welt in einer weniger staubfangenden Position an der Wand. Ich mag es nicht, Löcher in die Wand zu bohren, weil dabei meist irgendetwas schief geht und ich immer daran denken muss, dass ich aus dieser Wohnung vermutlich irgendwann wieder ausziehe – aber es ist toll, wenn alles seinen Platz hat. Gefällt mir gut.

Weil der 4. Mann für einige Wochen auf einer Europaradtour unterwegs ist, bin ich schon mehrere Male zum Guitar-Hero-Rockband-spielen bei Sophia & Stephan eingeladen worden. Es sind nur ein paar blöde Plastikinstrumente und was man spielt, ist nicht ansatzweise so komplex wie Musik, aber es macht so unglaublich viel Spaß! Und letztlich kommt es schon sehr nah an das Gefühl heran, zusammen Musik zu machen.

Und wenn man viel coole Musik macht und dazu noch etwas trinkt, führt irgendwann Eins zum Anderen und sogar ich lasse mich überreden, noch tanzen zu gehen. So sind wir dann ab um 2 in der Alten Kantine gelandet, wo außer einem halbstündigen Aussetzer (Geburtstagswünsche) ausschließlich gute, tanzbare Musik gespielt wurde. Auch wenn mir dutzende Leute in den Rücken gesprungen und auf die Füße gelatscht sind und ich Sie spätestens ab „Ein Kompliment“ sehr vermisst habe, hat’s doch richtig viel Spaß gemacht und schreit nach Wiederholung!

update

Neben Ausnüchterung, Kühlschrankputz und allgemeiner Entspannung bin ich heute dazu gekommen, ein paar kleine Änderungen am Blog vorzunehmen. Das Suchfeld ist endlich in die Navigationsleiste gerutscht und im Hintergrund zieht jetzt die WordPress-Version 3.1.3 die Fäden. Außerdem ist der Footer auf das Wesentliche reduziert.

schöner wohnen

Es hat eine ganze Weile gedauert, bis ich mich endlich dazu aufraffen konnte, mein Zimmer etwas zu verschönern. Ich weiß ja, dass es mir am Ende gefallen wird, und falls nicht, ist es ja auch völlig unproblematisch es wieder zu ändern. Trotzdem fehlt immer irgendwie ein kleiner Ruck, den ich mir heute geben konnte. Für 30 Euro und einen freien Tag habe ich wieder ein Stückchen Lebensquallität gewonnen :)