nachtgedanken

seit ca. fünf stunden lag ich da. den wecker hatte ich längst ausgemacht, weil ich eh kaum schlafen konnte. mit geschlossenen augen lag ich hellwach da und lauschte dem unwetter draußen. beruhigend, und deshalb nicht sonderlich spannend. ein kurzer blick zur seite, sie schläft, glaube ich. jede bewegung würde sie wegen meiner knisternden keuchheitssicherheitsverwahrung aka schlafsack vermutlich aufwecken. aber das spielt kaum eine rolle, weil jeder ankuschlungsversuch eh an einer mauer aus zudecke und verschränkten armen enden würde. da liegt sie. die, die mich manchmal so glücklich macht, das es selbst anderen auffällt. die, bei der die schwelle zwischen spaß und ernst fast schon überschritten ist. aber nur in ihrer nähe. kaum steh‘ ich auf, ist alles weg, nur die zweifel sind da. was kam von mir, was kam von ihr. was hat sie tolleriert und was genossen? es ist ja nicht so, dass ich keine anderen probleme hätte, im gegenteil – nur wirken die im moment alle ziemlich nichtig.
[fremdgeblogt]

wollen und nicht bekommen

for some reasons green

ich weiß nicht warum, aber in letzter zeit wird grün immer mehr zu meiner lieblingsfarbe. vielleicht liegt’s am frühling… na ja, inzwischen eher am sommer. wer weiß, aber seit gestern hab‘ ich ein eher grünes wallpaper. und nun auch noch die homepage….

sunflower.jpg nature-drops-of-rain.jpg
vertreter blau : 0 1 : vertreter grün

kreativer titel hier

wie oft in letzter zeit hab ich mir gesagt, ich sollte aufhören so nett zu sein. ja, warum nicht einfach mal das arschloch raushängen lassen und die meisten leute so behandeln, wie sie es verdient haben. auf der anderen seite, kann man seine gedanken auch mal gedanken sein lassen und einfach mal nen tag lang gar nichts machen. bis um 12 schlafen, sich beim gardinenaufziehen über die sonne freuen, bißchen was frühstücken und dann auf’n weg zum fussballplatz machen.. z.B. – mein schlechtes gewissen packt noch mein mathe-skript in die sporttasche. beim einsteigen in die bahn, stell ich fest, dass ich meine fahrkarte vergessen hab. gut, ich hätt‘ noch aussteigen können, aber ich wollt einfach nicht 10 minuten auf die nächste bahn warten und mir ohnehin viel weniger gedanken um alles machen. ich hätt’s besser getan, dann wär mir möglicher weise aufgefallen, dass ich ja noch bus fahren muss, wo man seine fahrkarte ja gewönlicher weise vorzeigen muss. ne knappe halbe stunde später steh‘ ich vor dem problem und muss mich entscheiden: rausreden, direkt sein, laufen… schon als die tür aufgeht, merke ich, der typ hat irgendwie schlechte laune und eigentlich ist es ziemlich dreist zu fragen, ob ich so mitfahren darf. ich betrete den bus, schlucke meine zweifel runter uns höre mich sagen „Hi, ich hab‘ mein Portemonaie mit Studentenausweis und Geld vergessen. Würden sie mich trotzdem mitfahren lassen?“ Ich sehe, wie er überlegt, wie er mich mustert und hab‘ gleichzeitig das gefühl, wär ich ne frau wär die sache überhaupt gar kein problem. ich stehe da, mit der selbstsicherheit eines schönen nachmittags im rücken, in den klamotten in denen ich mich am wohlsten fühle. trotzdem isses scheiße. ich mag das gefühl nicht, wenn jemand denken könnte, ich lüge. „wie weit wollen sie denn mit?“ – „5 Stationen“. ss ist die Wahrheit, aber hätt‘ ich vielleicht mehr sagen sollen, damit er denkt, dass könnte ich auf keinen fall laufen oder wär‘ es dann soviel, dass er denkt, die leistung ist zu groß, um unbezahlt zu bleiben…Man, ich glaub‘ ich schaff’s nicht, weniger über dinge nachzudenken…er zögert, er nickt. „Vielen Dank“.

Auf dem Platz ist alles wie immer. Ich war schon ewig nich mehr da und hab‘ das Gefühl, ich war nie weg. Mit einem leichten Lächeln stell‘ ich fest, dass ich immernoch der kleine Junge bin, der die letzten Meter schneller läuft, weil er es nicht mehr erwarten kann. Keine Wolke ist am Himmel und als der Ball endlich am Fuss klebt, weiß ich, dass mich mindestens die nächsten zwei Stunden nichts mehr interessieren wird, außer er. Und er läuft, und es ist toll. Fast alle sind da. 30 Mann bei strahlendem Sonnenschein mitten im Februar. 3 Stunden lang werden unsere schatten immer länger, wir jagen uns und den ball über den Platz und es ist irgendwie schwer zu beschreiben, wie gut das tut. Jetzt bin ich zu Hause, völlig platt, geduscht, vollgefuttert. man, was für’n tag.

und die realität blättert wie alte farbe von den wänden…

…and in the moment, she kissed me, when I realized that she can not really resist me or want, I get, that this is the best I can expect from a night that had to end up horrible. I’m sitting here, my nose still full of her beautifull smell, my lips still burning of her last kiss and my head full of thoughts she injected there, don’t know what to think. She told me things about herself, that makes me bite my nails, jealous of everyone who’s with her now or even let me hate me not to be perfekt to her, as she is to me. Although I get the kiss i’m looking forward to, it felt much more like a kiss of godbye, than a kiss at the start of something. I’m not sure if this fragments my heart in thousands of pieces or if I’m just disappointed about the choise she made, including so much disadvantages. And unsure about what’s becomming now, if I get a good friend or an unclear memory, the fact is, she’s not going to be my girlfriend at all and everyone who read this, please be so kind and not ask any questions about it.